Gretchen 89ff

In der Spielzeit 2019/20 stand Gretchen 89ff von Lutz Hübner auf dem Spielplan der Theatergruppe Lampenfieber Ettlingen e.V. Die Theatergruppe ohne feste Bühne bringt jedes Jahr eine neues abendfüllendes Programm auf die Bühnen der Region. Faust I, Reclamheft, Seite 89 folgende. Hier findet sich die berühmte, unter der Bezeichnung „Kästchenszene“ in die deutsche Theatergeschichte eingegangene Passage. Eine der Schlüsselszenen von Goethes Schicksalsstoff, auf deren „richtige“ Interpretation der gewogene Theatergänger in jeder Inszenierung aufs Neue hofft. Was aber bedeutet schon „richtig“? Schließlich sind Stücke stets eine Sache der Auslegung und selbst die göttlichste Tragödie wird doch immer nur von Menschen gemacht. Besser gesagt, von Theatermenschen. Was die Sache zusätzlich verkompliziert. Denn so liegt die Interpretation eines Stückes allein in der Verantwortung der beiden größten Angstgegner: Regie und Schauspiel.
In diesem Stück konnten sich alle Spieler neu erfinden. Ein turbulentes Stück, in dem sich 10 Variationen von Regisseur- und Schauspielertypen begegnen und ein und die selbe Szene, nämlich die Gretchenszene, einstudieren. Über den Zeitraum von einem dreiviertel Jahr hinweg wird einmal die Woche am Abend für 2-3h geprobt. Hinzu kommen ca. 6-8 Proben am Wochenende. Ein hohes Engagement, das sich auszahlt und sich durch hervorragende Auftritte wiederspiegelt. Lesen Sie dazu die Kritik unten auf der Seite.
© TheaterPlus by Stefan Falk-Jordan

Gretchen 89ff

In der Spielzeit 2019/20 stand Gretchen 89ff von Lutz Hübner auf dem Spielplan der Theatergruppe Lampenfieber Ettlingen e.V. Die Theatergruppe ohne feste Bühne bringt jedes Jahr eine neues abendfüllendes Programm auf die Bühnen der Region. Faust I, Reclamheft, Seite 89 folgende. Hier findet sich die berühmte, unter der Bezeichnung „Kästchenszene“ in die deutsche Theatergeschichte eingegangene Passage. Eine der Schlüsselszenen von Goethes Schicksalsstoff, auf deren „richtige“ Interpretation der gewogene Theatergänger in jeder Inszenierung aufs Neue hofft. Was aber bedeutet schon „richtig“? Schließlich sind Stücke stets eine Sache der Auslegung und selbst die göttlichste Tragödie wird doch immer nur von Menschen gemacht. Besser gesagt, von Theatermenschen. Was die Sache zusätzlich verkompliziert. Denn so liegt die Interpretation eines Stückes allein in der Verantwortung der beiden größten Angstgegner: Regie und Schauspiel.
In diesem Stück konnten sich alle Spieler neu erfinden. Ein turbulentes Stück, in dem sich 10 Variationen von Regisseur- und Schauspielertypen begegnen und ein und die selbe Szene, nämlich die Gretchenszene, einstudieren. Über den Zeitraum von einem dreiviertel Jahr hinweg wird einmal die Woche am Abend für 2-3h geprobt. Hinzu kommen ca. 6-8 Proben am Wochenende. Ein hohes Engagement, das sich auszahlt und sich durch hervorragende Auftritte wiederspiegelt. Lesen Sie dazu die Kritik unten auf der Seite.
© TheaterPlus by Stefan Falk-Jordan